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Kreis Borken hält 2014 die Müllgebühren konstant

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Nur anteilige Grundgebühr für Isselburg und Bocholt

Kreis Borken /Isselburg (pd). Der Haupt- und Finanzausschuss in Isselburg hat über die Abfallgebührensatzung der Stadt Isselburg beraten. Demnach steigen in Isselburg die Gebühren im kommenden Jahr, um die Kosten zu decken. Der Kreis Borken weist darauf hin, dass dies nicht, wie in einem Medienbericht zu lesen war, im Zusammenhang mit den Abfallentsorgungsgebühren des Kreises Borken steht: So gelten die vom Kreis Borken in der Abfallgebührensatzung vom 10. Oktober 2012 für das Jahr 2013 festgelegten Gebührensätze unverändert auch 2014. Der Kreis erhöht die Abfallgebühren für das kommende Jahr nicht.

Richtig ist, dass sich die Stadt Isselburg, ebenso wie die anderen Kommunen des Kreises, an den entstehenden Deponienachsorgekosten beteiligen muss. Diese sind grundsätzlich Teil der Abfallgebühren. Isselburg und Bocholt werden dabei allerdings nur mit einem geringeren Anteil einbezogen, weil sie nur für eine kurze Zeit die Deponie in Borken-Hoxfeld genutzt haben (nur von 2003 bis 2005, nachdem die Deponie Bocholt-Lankern geschlossen wurde). So beträgt die Grundgebühr für alle Städte und Gemeinden fünf Euro pro Einwohner, Isselburg und Bocholt zahlen aber nur 35 Cent. Für die Nachsorge der Deponie Bocholt-Lankern ist der Kreis Borken nicht zuständig – und erhebt folglich auch keine Gebühren dafür. Für diese Deponie ist die Stadt Bocholt zuständig.
Weitere Fragen beantwortet Christian Termathe vom Fachdienst Finanzen des Kreises Borken, der unter Tel.: 02861/82-2145 zu erreichen ist.


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