Berufsorientierungsmesse am 13. und 14. September / Vorbereitungen an den drei Schulen laufen
Kreis Borken / Ahaus (pd). Wenn es auf das Ende der Schulzeit zugeht, müssen ebenso spannende wie wichtige Entscheidungen getroffen werden. In welche Richtung soll es künftig gehen: Studium, Beruf oder eine schulische Ausbildung? Welches Berufsfeld passt zu den eigenen Interessen? Eine große Hilfe ist da nun schon zum 20. Mal die Berufsorientierungsmesse BOMAH in Ahaus. Sie findet in diesem Jahr erneut an zwei Tagen, am 13. und 14. September, auf dem Gelände der drei Berufskollegs in Trägerschaft des Kreises Borken statt. Mehr als 70 Aussteller präsentieren bei der BOMAH rund 100 Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten.

Bei der BOMAH zeigen viele Aussteller, welche Möglichkeiten es für junge Menschen gibt. Zu der Berufsorientierungsmesse erwarten die Veranstalter neben rund 4.000 Jugendlichen auch viele Eltern und andere Interessierte. Die Schirmherrschaft über die BOMAH hat Landrat Dr. Kai Zwicker übernommen.
Am grundsätzlichen Konzept der Berufsorientierungsmesse haben die Verantwortlichen der drei Schulen, des Berufskollegs Lise Meitner, des Berufskollegs für Technik und des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung in den Jahren nichts geändert – mit den Jahren ist die Messe jedoch größer geworden: Mittlerweile rund 70 Firmen aus dem handwerklichen, technischen, sozialen sowie kaufmännischen Bereich, Innungen, Institutionen, Kammern, Behörden und Hochschulen aus der Region präsentieren sich und ihre Angebote. Auch die drei Berufskollegs des Kreises Borken am Standort Ahaus geben einen Einblick in ihre vielfältigen Bildungsangebote und bieten für die Schülerinnen und Schüler Führungen durch die Räumlichkeiten an. „Mehr geht auch nicht: Wir haben damit unsere Kapazitätsgrenze erreicht“, sagt Michaele Grote, Leiterin des Berufskollegs Lise Meitner. „Aber das Angebot bildet ab, was es im Westmünsterland an beruflichen Perspektiven gibt.“
Die BOMAH habe gerade auch angesichts der Bemühungen des Landes um den Übergang Schule-Beruf, etwa mit dem Programm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAOA), eine besondere Bedeutung – auch wenn das Vorhaben ursprünglich nicht auf die Berufskollegs zielte, erläutert Reinhard Wehmschulte, Leiter des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung. „Die Zusammenarbeit von abgebender und aufnehmender Schule, den Unternehmen, der Agentur für Arbeit und den weiteren Akteuren ist für das Gelingen des Prozesses wichtig – genau diese Kooperation gibt es mit unserer BOMAH seit Jahren. Von der Zielsetzung stimmten das Konzept der Messe und das Vorhaben KAOA völlig überein. „So betrachtet ist die Messe ein Musterbeispiel, wie das gelingen kann.“
Vor zwei Jahren sind allerdings die Öffnungszeiten der Messe sind abgewandelt worden: Gerade für Jugendliche aus den gymnasialen Oberstufen und berufstätige Eltern bietet sich die Öffnungszeit am Abend an: Am Dienstag, 13. September, ist die Messe von 17 bis 20 Uhr geöffnet. „Der Abend ist wichtig für intensivere Gespräche und Beratung“, sagt Ulrich Kipp, Leiter des Berufskollegs für Technik. „Dann gelingt es gut, Kontakte zwischen Schülerinnen und Schülern, den Unternehmen und Institutionen zu vermitteln und auch individuellere Fragen zu klären.“ Am Mittwoch, 14. September, stehen die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner an den Ständen von 8 bis 13 Uhr bereit.
Auch aus technischer Sicht gibt es inzwischen eine Ergänzung zum Flyer: Die BOMAH-App. Damit können die Besucherinnen und Besucher ganz einfach über ihr Handy Lagepläne aufrufen, bestimmte Firmen, Berufe und Angebote suchen und sich damit leichter auf dem Gelände orientieren. Die BOMAH-App kann vor Beginn der Messe beispielsweise über die Schul-Internetseiten oder mithilfe des Flyers heruntergeladen werden.
Der Eintritt zur Berufsorientierungsmesse „BOMAH“ ist frei. Eine Anmeldung ist – mit Ausnahme der Schulen – nicht erforderlich.
Dieser Artikel Ahauser Berufskollegs laden zum 20. Mal zur BOMAH ein wurde erstmalig veröffentlicht auf Heimatreport.