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Grünbeete sollen Raser ausbremsen

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Raser sollen zukünftig auf der Truvenne von Grünbeeten ausgebremst werden.

RAESFELD. In der Vergangenheit hatten sich die Anwohner der Truvenne immer wieder darüber beschwerten, dass auf der Straße in Raesfeld mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren wird.
In der ersten Sitzung des Jahres hat der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde den Vorschlägen der Verwaltung für eine Entschärfung der Verkehrssituation einstimmig zugestimmt, hier drei neue Grünbeete vor der Grundstücksgrenze der Häuser Nr. 33 und 32 anzulegen. Darüber hinaus wird das bereits bestehende Grünbeet vor Haus Nr. 26 vergrößert und zusätzlich mit einem Baum bepflanzt.

Da die aufgestellten Blumenkübel auf der Truvenne nicht zum erhofften Erfolg führten, werden zur Verkehrsberuhigung drei Grünbeete angelegt angelegt.

Ebenfalls soll auf dem neuen Grünbeet vor Haus Nr. 33 ein Baum gepflanzt werden.
„Durch diese Baumaßnahme müssen die Autos Schlangenlinien fahren, was den Verkehr erheblich einbremst“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst.
„Vielleicht können wir die Anwohner für die Grünpflege mit ins Boot holen“, sagte André Olbing (CDU), der dem Vorschlag der CDU-Fraktion positiv gegenüber stand. Ebenso befürwortet wurde die Maßnahme von der UWG, jedoch bemerkte Johannes Lülf (UWG), ob das Beet an der Ritterstraße an der richtigen Stelle angelegt sei, da man eventuell beim Abbiegen aus der Ritterstraße plötzlich vor einem Beet stehe. Kein Problem, so Baumamtsleiter Theo Passier, da die Abstände und die Schleppkurven in Ordnung seien. 

In den markierten Bereichen werden Grünbeete angelegt. Foto: Gemeinde Raesfeld

Auch Bündnis 90/Die Grünen und SPD begrüßten die Maßnahme, erklärten Norbert Brömmel und Helmut Hellenkamp.

Bereits Anfang des Jahres hatte die Verwaltung als Sofortmaßnahme zur Geschwindigkeitsreduzierung die Aufstellung von Blumenkübel veranlasst. Da diese aber nicht zum erhofften Erfolg führten, sei eine Entschärfung der Situation nur durch eine bauliche Maßnahme zu erreichen. Norbert Brömmel von Bündnis 90/Die Grünen und Helmut Hellenkamp (SPD) begrüßten ebenso die „Ausbrems-Maßnahmen“.

Mehr Verkehssicherheit

Ebenso sprach sich Karl-Heinz Tünte  (CDU) für die Fahrbahnverengung aus. „Wir schaffen hiermit etwas für die Verkehrssicherheit, denn teilweise wurden hier in der 30 km/h Zone Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h gemessen. Von mir aus könnten in der gesamten Gemeinde 30 km/h Zonen geschaffen werden“, so Tünte.
Mit den 8.000 Euro teure Baumaßnahmen der Fahrbahneinengung soll noch in diesem Frühjahr parallel mit der Nachbepflanzung der gefällten Bäume gestartet werden. Petra Bosse

Dieser Artikel Grünbeete sollen Raser ausbremsen wurde erstmalig veröffentlicht auf Heimatreport.


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