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Familie und Hobby ist angesagt – Udo Rößing Bürgermeister a.D

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Im Dienst ist er schon seit gut vier Jahren nicht mehr, aber Udo Rößing sieht mit seinen noch 70 Jahren nicht nur hervorragend gut aus, sondern er genießt auch in vollen Zügen seinen Pensionierung.

Das war nicht immer so, denn zwei Jahr nach seinem Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand, traf es den ehemaligen „Chef“ des Raesfelder Rathauses hart. Ein schwere Herzoperation, genau heute vor zwei Jahren, zwangen den sonst so aktiven Raesfelder regelrecht in die Knie. Rückblickend auf die letzten Jahren war dieses Ereignis das unangenehmste Ereignis für Udo Rößing. „Geholfen hat mir, diese Phase meines Lebens zu überstehen, neben den guten Ärzten natürlich, meine Frau und Kinder. Da merkt man erst einmal wie schön es ist, dass es eine Familie gibt“, resümiert rückschauend Udo Rößing.

Raesfelds Bürgermeister Udo Rößing a.D. hat nun endlich Zeit für seine Hobbys

Raesfelds Bürgermeister Udo Rößing a.D. hat nun endlich Zeit für seine Hobbys…

Seine Söhne sowie die vier Enkelkinder im Alter von 5, 6, 7 und 9 Jahren sind der Zenit des Mannes, der es schaffte, die Gemeinde Raesfeld in die Schuldenfreiheit zu steuern. „Durch die Enkelkinder sehe ich, dass die Familie nicht endet und es eine neue Nachfolge gibt“, fügt schmunzelnd der stolze Großvater hinzu.

Familie ist angesagt

Nachdem Udo Rößing seine schwere Erkrankung überstanden hatte, konnte er endlich seinen Vorsatz umsetzen: Wenn ich im Ruhestand bin, dann ist Wiedergutmachung für die Familie angesagt. Und so pendelt heute Rößing gemeinsam mit seiner Frau Ursula zwischen München und Düsseldorf, um seine Söhne Jens und Lars zu besuchen. Aber auch seine Hobbys wie Tennis, Gartenarbeit, Radfahren und Fotografieren genießt der Mann im Un-Ruhestand nun in vollen Zügen.

...Fotografieren gehört dazu

…Fotografieren gehört dazu

Seit genau vier Jahren und drei Monaten ist der Gemeindepolitiker nicht mehr im Amt. Zurück an den Schreibtisch, oder ein großes „Vermissen“, hat Rößing bis heute nicht gehabt. Ins Rathaus aber, wo Udo Rößing genau 34 Jahre und 34 Tage, von Juli 95 bis Oktober 2009 tätig war, geht er aber gerne als Besucher hin. Damals wie heute.

Ordentliche Streitkultur im Rathaus

„Schon während meiner Dienstzeit hatte ich immer ein gutes Gefühl durch „meine“ Gemeinde zu gehen und darüber freue ich mich heute, wenn ich die Endwicklung der Gemeinde verfolge. Da spüre ich, dass ich nicht durch ein `Denkmal` gehen muss, sondern durch eine sich gut weiterentwickelnde Gemeinde“, resümiert Udo Rößing heute. „Wenn mich jemand fragt, ob ich was anders hätten machen sollen, dann kann ich nur sagen, dass, wenn ich dieses Gefühl hätte, hier heute nicht mehr wohnen könnte. Das wäre zu schmerzlich“, gesteht der ehemalige Gemeindedirektor, der diesen Berufswunsch schon mit 24 Jahren hatte.

„Schon als junger Mann wusste ich genau was ich wollte“, erinnert sich Rößing an die Anfänge seiner politischen Laufbahn in Dinslaken. Und das er im roten Dinslaken der CDU beigetreten ist, war damals nicht unbedingt eine Karriereempfehlung.

Rot oder schwarz. Als Politiker hat sich Rößing nie gesehen, hatte aber seine „ Leute gut im Griff“. „Ich war immer darauf bedacht, dass wir im Rathaus eine ordentliche Streitkultur haben. Hier durfte zwar jeder alles sagen, aber mit Anstand und persönliche Beleidigungen hatten keinen Platz“, erklärt heute Rößing die immer noch so angenehme Atmosphäre im Rathaus. „Jeder hat dazu beitragen, und so ist im Laufe der Jahre eine tolle Atmosphäre entstanden“.

Blick in die Zukunft

In die Zukunft blickend bezüglich Schuldenfreiheit, sieht Udo Rößing aus seinem Wissen heraus die weiter Entwicklung seiner Gemeinde positiv. „Raesfeld besteht ja nicht nur aus Schuldenfreiheit. Wichtig ist, welchen Stand Raesfeld im Wettstreit mit anderen Kommunen und zukünftig auch um das Humankapital, das heißt „Einwohner“ hat. Raesfeld ist keine große Stadt sondern ein Grundzentrum mit einer umfassend guten Infrastruktur sowie mit guten Freizeitwerten. „Die Gemeinde hat in der Gesamtheit ausgezeichnete weiche Standortfaktoren von daher wird Raesfeld nicht ausbluten sondern seinen Stand halten und sogar weitere Neubürger gewinnen können“.

Die Raesfelder Schuldenfreiheit sei erwachsen aus eigenem wirtschaftlichen Verhalten. „Da sehe ich keine Gefahr. Gefahr droht eher durch Strangulation durch Bundes- oder Landesregierung, denn dass saubere austarierte Verhältnis zwischen Aufgabenerfüllung und Finanzausstattung ist ins Wanken geraten“, räumte zum Abschluss vorausschauend Udo Rößing ein.

Dieser Artikel Familie und Hobby ist angesagt – Udo Rößing Bürgermeister a.D wurde erstmalig veröffentlicht auf Raesfeld Erle Borken Schermbeck Niederrhein Wesel.


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